Musikgymnasium Kolumbien – Quellen der Inspiration auf einer musikalischen Reise

Der Weg vom ersten eigenen Instrument bis hin zu einem gut funktionierendem Bandprojekt ist oft beschwerlich. Neben den finanziellen Hürden gilt es noch einige andere Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Der Musiker Heiko Wätjen hat diese Dinge schon immer selbst in die Hand genommen. Er hat sich im Laufe seiner musikalischen Entwicklung immer wieder unterschiedlichste Quellen der Inspiration zu eigen gemacht.

Seine Liebe zur Musik, seine große Offenheit für unterschiedlichste Musikrichtungen und Menschen, verbunden mit einer gesunden Selbsteinschätzung, machen ihn zu einem geschätzten Musiker und spannendem Gesprächspartner.

Einige Themen des Gesprächs

  • Eine Bassgitarre auf Reisen
  • Individuum Schüler – Der ultimative Tip
  • Lernen in einem Musikgymnasium in Kolumbien
  • Papageno Wätjen und die Welt der klassischen Musik
  • Geräuschkulisse Üben – Abverlangen äußerster Geduld
  • Der schnelle Einstieg ins Bandleben

 

Musik in der Sendung

  1.  „Love Don’t Work This Way“, „Heiko Wätjen“, Special Weihnacht’s Edition

Heiko Wätjen

„Ich gehöre nicht zu denen, die immer darüber weinen, dass man als Musiker kein Geld verdient“

Bassist und Multistylist Heiko Wätjen

Heiko Wätjen hat das Ruder in der Hand

 

Heiko Wätjen ist in der Euregio Aachen und auch weit darüber hinaus ein geschätzter Musiker, Live-Performer und Dozent für Bass.

Er wurde am 30.12.1979 in Würselen (bei Aachen) geboren, wo er auch aufwuchs und zur Schule ging. Schon zu dieser Zeit verlangte er seiner Familie durch das Erlernen verschiedener Instumente und seiner Mitgliedschaft im örtlichen Jugendchor äußerste Geduld ab.

Nach einem 1-jährigen Auslandsaufenthalt in Medellin, Kolumbien und dem Besuch eines dortigen Musikgymnasiums war ihm klar, dass die klassische Musik und er nicht füreinander bestimmt waren, und er widmete sich mehr und mehr dem E-Bass.

Dieser brachte ihn nach dem Abitur zunächst an die BSM Köln, wo er Unterricht bei Chris Stowasser und Claus Fischer erhielt.

Im Anschluss an die 1-jährige Ausbildung dort entschloss er sich zu einem Jazzkontrabass-Studium am Conservatorium Maastricht, wo man ihn im August 2006 wegen guter Führung mit einem Masterabschluss wieder entließ (Unterricht u.a. bei Jan v.d. Boomen, Andre Nendza, John Goldsby).

Ein wichtiger Grund für die Wahl des Studienortes Maastricht war, dass er im benachbarten Aachen wohnen bleiben wollte, da er dort seine Frau Anja Wätjen kennengelernt hatte. „Tja, da hab ich wohl was richtig gemacht, sie hat mich nämlich im Oktober 2006 geheiratet“.

Schon während des Studiums spielte er in unzähligen Bands so ziemlich alles zwischen Jazz und Funk, Folk und Reggae, Klezmer und Heavyrock. Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert, einige der Bands existieren nach wie vor.

Darüber hinaus hat er im Februar 2008 sein erstes Soloalbum „Songs from next door“ fertiggestellt

Neben seinerTätigkeit als Bassist, Sänger und Songwriter gibt er seit über 10 Jahren auch Unterricht, sei es Einzelunterricht für Bassisten vom Anfänger bis zum Musikstudenten, Bandcoaching, Workshops zu verschiedenen Themen.

 

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